Mens Agitat Molem
Mens Agitat Molem

Aeromarine-Laminates "Titan 29"

Die "Patriot" ist ein ungestuftes US Deep V Mono von Aeromarine Laminates.

Es ist 74 cm Lang, Breit ist es 27 cm, das "V" ist gute 10cm tief.

Ich habe das Boot aus den US importiert.

 

Als Motor kommt ein Plettenberg 220/30 A4SP4 zum Einsatz.

Ein Schulze fut.value 24.60 Regler und 2x 3S 5000 Kokam , Spektrum DX3s 2,4GHZ mit Temperatur und Bord-Spannungsensor.

Mir gefiel das bullige Design des Boote. Typisch Amerikanisch, breit, bullig wie eine Musklecar.

 

Da ich diesmal die Hardware komplett selber bauen wollte und mich vom Design an Amerikanischen Straßenkreuzern orientiert habe, ging ich ans Werk.

Der Ruderausleger sollte anders werden, als üblich. Er ist rund geworden.

Das Ruderblatt habe ich aus CFK hergestellt, es verfügt über einen Wasserkanal.

Das Lager hab ich aus Peek gefertigt, mit Duckscheiben aus Teflon.

Als Antrieb habe ich einen Trimax komplett nachgebaut.

 

Da mir Funktionalität und Qualität des Originals nicht behagten, habe ich ihn komplett neu gebaut und dabei einige Änderungen umgesetzt, die mir beim Original nicht gefallen haben.

Der Verstellbreich wurde deutlich vergrößert.

Die Propellerwelle aus Edelstahl läuft bei meinem Antrieb in 4 Kugellagern.

Ich habe ein erheblich härters Aluminim verarbeite, als beim Original.

Dann haben ich die die Ruderanlenkung gefertigt. Hier alle Teile die dafür notwendig sind ohne die schon verbauten Durchführungen und Aufnahmen im Heckspiegel.

Zusammen eingebaut sieht es dann so aus.

Und funktioneirt auch : )

Einbaurahmen aus CFK ist fertiggestellt und kann einlaminiert werden.

Mit Kühlwasser-Auslass. Servo steht Kopf und hat einen demontierbaren CFK Halter.

Den Heckspiegel habe ich, zusätzlich zur orig. Holzverstärkung, mit 4mm CFK verstärkt.

 

( Der Silikonkühlmantel war übrigen ein großer Fehler. Er entpuppte sich zu einer stetigen Quelle von Frischwasser im Boot.)

Das Antennenröhrchen mit Sockel ist fertig eingebaut.

 

Die Deckelschließung auch. Vorne ist ein 3mm Stahlstift im Deckel, der in eine Gummitülle im Rumpf eingeführt wird. Hinten sind 2 Rändelschrauben, mit denen der Deckel gehalten und in die Dichtung gedrückt wird.

So Hardware ist eingebaut. Links ist der Wasserauslass, rechts nur ein Blender.

Auf dem Einbaurahmen, unter dem Regler liegen die Empfängerakkus.

 

Die Lipo`s weden mit Klettband gehalten, wie auch der Regler und die Empfängerzellen.

 

Der Regler besitzt einen LiPo-Wächter, der die einzelnen Zellen überwacht.

 

Das Kühlwasser geht durch den Regler und dann oben in die Silikühlung der Motors. Der Auslass geht unten raus, damit eine Durchspülung gewährleistet ist und kein Wasser im Kühlmantel stehen bleiben kann.

 

Der Empfänger klettet sich innen an den Heckspiegel, damit die kurze Antenne noch rausgeführt werden konnte. Motor- Temperatur, sowie die Zellenspannung des Empfängerpacks werden zum Sender übertragen.

 

 

Nach guten 7 Monaten bauzeit ist alles zur Jungfernfahrt fertig.

Ich habe ca.: 200 Teile verbaut, wovon die wenigsten nicht angefertigt oder angepasst werden mussten.

Die Jungfernfahrt hat sie hinter sich.

Das Boot geht überraschend schnell in Gleitfahrt. Bei nichtmal 2/3 Gas ritt die Titan 29 schon auf dem Propeller. Leider verliert das Boot dann jede Führung. Es wippt und flippt wie ein Springteufel. Mehr als 2/3 Gas war nicht möglich ohne das es sich immer stärker Aufschaukelte. Dazu hat sich auch die Spannzange immer wieder gelöst. Daher habe ich dann abgebrochen.

Bei der Jungfernfahrt flippt und wippte das Boot sehr stark. Trotz Trimax hab ich mich entschlossen Trimmklappen und Trunfins zu montieren. Alle fertigen US Versionen des Bootes die ich finden konnte hatten auch Trimmklappen.

Die Klappen sind modifizierte TFL Klappen. Für den sehr niedrigen Preis, kann man sie nicht selber bauen. Sie mussten nur modifiziert werden, damit sie durch die Ausleger des Trimax passten und zum Bootsdesign.

Auch die Trunfins sind von TFL und ebenfalls so günstig, das sich selberbauen schon fast nicht lohnt.

Nach einigen Fahrten habe ich das Boot bisher nicht zum Laufen bekommen. Der Speed lässt arg zu Wünschen übrig und die Motortemperatur geht schnell auf über 65 °C.

 

Ich habe die "Bremsklappen" äh Trimmklappen nun wieder entfernt. Mal sehen wie es dann ausschaut.

 

Habe auch das Boot demontiert, Welle geht schön frei, daran kann es nicht liegen. Was noch in Verdacht steht, ist die Kühlung. Das ganze Kühlsystem werde ich auch überarbeiten.

 

Aber irgendwann läuft sie auch........

So jetzt kühlt es und mit einem 45`er K läuft das Boot auch.

Erstaunlich bei den Drehzahlen. Motor bleibt kühl und es fährt ganz passabel.

Leider hab ich jetzt recht heftig Wasser im Boot und ich weiss nicht woher das kommt.

Sie fährt also immer noch nicht 100%. Werde das ganze Boot komplett demontieren und dann mal schauen wo das Wasser reinkommt. Ich nähere mich Shritt für Schritt, aber das Teil ist ganz schön zickig.

Ich krieg sie noch zum laufen......irgendwann

Wasser kam durch die Antriebswelle, Teflondichtung war aufgerieben und die Stahllager (warum hab ich Depp keine VA genommen ? ) waren vollkommen durch Rost zerstört. Es lief aber auch aus dem Silikon-Kühlmanten.

 

Neue Edelstahllager sind eingebaut, neue Teflondichtung ist gefertigt und alles ist wieder zusammengebaut. Die Wellenanlage hört sich im Trockenlauf schon mal super an. So leise ist keiner meiner anderen Antriebe. Wenn das Fahrbild dem Geräuch entspricht, das Boot trocken bleibt, werde ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.

Ich habe jetzt einen Roxxy 9100-6 als Regler und eine orig. Plettenberg Wasserkühlung verbaut.

 

Das Boot läuft. Ist dicht und fährt auch ganz passabel. Nur mit 55 Km/h war es noch nicht wirklich angemessen schnell. An 5S und einem 45 K. Aabbeerrr, das Wasserproblem ist weg und alle Komponenten bleiben kühl. Die Wasserkühlung funzt 1A. Der Trimax stand ein wenig hoch, der muss noch 1,5mm runter mal sehen, was dann auf dem Tacho steht. Aber für den ersten Test nach dem Umbau bin ich zufrieden, jetzt ist nur noch Abstimmungsarbeit zu leisten. Viel mehr als 70 wird wahrscheinlich eh nicht gehen, das Boot hat sehr viel Auftrieb , aber schaun wir mal : )

Nun ist es deutlich besser und schneller. GPS hatte ich diesmal nicht an Bord. Das Boot fährt mit dieser Basiseinstellung ganz passabel.

 

Das Boot ist absolut trocken. Die Temeratur des Motors war 40°C bei 24°C Außentemperatur. Regler war Handwarm, also alles im "grünen Bereich" WK funktioniert sehr gut.

Jetzt wird gefahren und fein eingestellt. Props probiert usw.

Langsam werde ich zufrieden, es war aber auch ein langer Weg.

Zum Schluss noch ein kurzes Filmchen der letzten Fahrt.

Aktuelles

Der Übersicht wegen ist der chronologische Verlauf unter New`s zu finden.

Lehner Motoren-Preissenkung Agitator

++++FOR SALE++++

16.06.2019

Nach langer Zeit wieder ein Laufabschluss für eine 300s.

18.07.2017

Mein kleiner Reform 1 hat mich verlassen. Bericht dazu.

09.06.2017

Schon länger habe ich hier nichts mehr geschrieben. Wenig Zeit für Hobbys im Moment. Ein keines Projekt Kleiner Schraubstock habe ich eingefügt und eine neue Lustige Bedienungsanleitungen

 

 

25.02.2016

Wie es mit der Behringer weitergeht ist hier zu lesen.

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