Mens Agitat Molem
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Xisico Sentry - First Strike Eagle

Xisico Sentry oder in Deutschland als 7,5 Joule 4,5 mm unter dem unglücklichen Namen „First Strike Eagle“ verkaufte PCP.

Günstige PCP welche, meinen Informationen nach, für Xisico USA in China gefertigt wird und von der ESC GmbH importiert wird.

Der Schaft ist aus Buche, Vorderschaft und Laufmantel sind aus Kunststoff, Kammergehäuse aus Alu, Druckbehälter aus Stahl und Schlosskasten aus Kunststoff. Der Repetierstengel ist aus Stahl, wie auch der Ladestift. Im Laufmantel ist so etwas wie ein Schalldämpfer eingesteckt, dieser lässt sich einfach ausdrücken. Besteht allerdings aus einem einfachen Kunststoffgussteil.

Befüllt wird über eine Schnellkupplung und ein Manometer ist unten im Schaft eingebaut.

Maximaler Befülldruck sind 3000 psi also rund 200 bar ( genau 206,84 ).

Geliefert wird noch die Bedienungsanleitung in Englisch und diverse Dichtungen und 3 Magazine à 9 Schuss. Einzelschuss ist nicht möglich, da keine Lademulde vorhanden ist und der Zwischenraum zu klein ist um da ein Dia rein zu fummeln. Ferner sind noch die beiden Weaver Schienchen aus Metall für links und rechts am Laufmantel dabei.

Die Kunststoffteile am Vorderschaft, sowie der Laufmantel machen einen wertigen Eindruck. Die 3 fach verstellbare Schaftbacke ist jetzt nicht so ganz wertig, aber durchaus vertretbar, die Gummi Schaftkappe ist nicht verstellbar. Der Schaft ist symmetrisch Aufgebaut und das Holz finde ich ganz schick. Vor allem bei einer so günstigen Waffe, sieht das echt nett aus. Da bin ich anderes gewohnt.

Nun zum Abzug. Serienmäßig ist ein laaannnger Vorzugsweg vorhanden, dann kriecht es und irgendwann bricht der Schuss ohne spürbaren Druckpunkt. Oh ha. Mein Freund hat die Sentry schon und den Abzug eingestellt und schraubte flott drauf los.

Ausschäften, Repeteirkasten abnehmen, Schlagstück ausbauen. Paar Späne auswischen, Mitnehmer festdrehen und mit Sicherungslack wieder festdrehen, waren erst mal angesagt. Nun ging an den Abzug. Leider ist der Schlosskasten aus Kunststoff. Die Achsen für Abzug und Klinke sind nur gesteckt. Also Vorsicht beim Ausbau, dazu hüpft die Feder gerne weg, wenn man die Position nicht weiß, kann es etwas dauern, bis man die wieder richtig positioniert hat.

Wenn man den Abzug in eine gute Position bringen möchte, so lässt sich der Sicherungsschieber nicht mehr bewegen bzw. lässt sich der Abzug mit der Platte nicht so weit verstellen. Also entweder muss die Platte bearbeitet werden oder man lässt sie weg. Ich habe sie weg gelassen. Nach etwas Gefummel und Gefriemel ist der Abzug nun schon ganz gut. Kein Vorweg und ein ordentlicher Druckpunkt. Kein Schleppen mehr. So kann man mit leben. Alles wieder zusammen bebaut, ZF drauf geschraubt, Druck drauf und einschießen.

Die Magazine sind genial einfach. Erstes Dia rein, gegen den Federdruck weiterdrehen und alle 8 weiteren Dias einfügen. Sobald ein Dia drin ist, verhindert ein kleiner Steg das sich die Kammer zurück bewegt. Wird das Dia mit dem Ladestift in dem Lauf befördert und verschossen, so wird bei erneuten herausziehen des Ladestengels die leere Kammer entsperrt, das nächste Dia rotiert bis zu der Nase und wird bei verschließen in den Lauf gedrückt.

Das Repetieren geht ganz gut, super geschmeidig ist das nun nicht, kann man aber gut mit leben.

Erster Schuss schon mal auf der Scheibe. Bisschen am Höhenturm, klein bisschen in der Horizontalen und nach 5 Schuss passte es dann. Auf den 9 ( im Warmen ) zur Verfügung stehende Metern schieß die Waffe sehr gut.

Fazit bisher:

Günstige unregulierte PCP in ungewöhnlichem Design. Mit etwas Bastelei einen richtig gute Waffe, die deutlich teuren Geräten in nichts nachsteht. Vielleicht kommt noch ein Lane Regulator dazu. Mein Freund hat ihn schon, sobald das Teil verbaut ist werden wir sehen ob der auch bei mir reinkommt.

Die Tage kommt noch ein billiges 2 Bein, da durch die runden Formen ein ablegen der Waffe nicht so dolle ist. Das ZF ist ein Hawke Vantage 4-12 x 40 Mildot. Das ZF ist für seinen Preis gut, ab 7-8 m Scharf. Macht ein gutes Bild und ist ohne schnick schnack. Für die Freizeit mehr als ausreichend.

 

Regulator

Regen, Feiertag, Frau bei der Schwester und sonst nichts zu tun.

Da liegt doch noch seit letztem Jahr ein "Lane" Regulator für die Xisico Sentry rum.

Ok. Bisschen Metallhaltige Musik an und das Gerät zerlegen. Erst mal alle Anbauten runter und Ausschäften. Ist, wie meist, nur eine Kreuzschraube. Mit 4 Inbusschrauben wird die Systemeinheit abgenommen. Weggelegt, weiter geht’s mit der Kartuscheneinheit. Erst mal die Abzugseinheit mit 2 Kreuzschrauben abschrauben. Damit ist die Erste von 2 Schrauben der hinteren Kappe gleich mit entfernt. Flux noch die obere Schraube raus und die Kappe, Feder und das Schlagstück ist draußen. Dann den Befestigungsbügel mit 2 Inbus-Linsenschrauben abnehmen.Nun den Splint austreiben. Ist nicht Konisch. Mit einem passenden Alurohr habe ich das Ventil und das Zwischenstück, für das Manometer ( welches ich vorher abgeschraubt habe ), ausgetrieben. Nun ist alles raus und das Stahlrohr leer. 

Übrigens schwammen alle Teile in Öl, als sollten sie frittiert werden.

Der Regulator wird vor das, in Befüllrichtung gesehen, Zwischenstück mit der Manometerbohrung gesetzt. Wie im Bild zu sehen. Tja im Prinzip wird das alles einfach in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengebaut. Aber wie immer im Leben ist da noch das ein oder andere, was dazu zwingt, das Ein und Ausbauen mehrfach zu üben. So musste ich noch das Einflassventil komplett demontieren, da undicht. Dichtung war gequetscht und auch hier schwamm alles in Öl. Dann war die Dichtung vom Ventil platt, also neu. Am Ventil was das Plastikprellstück lose, ist nur einseitig mit einem Kreuzschräubchen gesichert. Nun kenne ich halt jede Schraube, schadet ja nicht. Noch anzumerken wäre, das Einlassventil konnte ich mit der Hand abschrauben. Hab ich zusätzlich mit Teflon gedichtet und ordentlich fest gezogen. Gleiches war mit dem Manometer, das war auch nicht mal Handfest. Wenn ich mal Zeit habe, ist da noch viel Potential was man bisschen schicker machen könnte. Von außen einstellbare Vorspannung der Schlagfeder mit Anzeiger z.B. den „Schalldämpfer „ mal zum Dämpfen bringen. Und das ein oder andere. Erstmal schießt sie und scheint nun auch dicht zu sein. Da ich keinen Chrony mehr habe, kann ich zur V0 oder gar Messreihen zur Konstanz noch nichts sagen. Kommt auch noch irgendwann und dann schreib ich es hier.

Regulator geguliert nicht

Irgendwie hat mich irritiert, das das Manometer, welches ja hinter dem Regulator sitzt, den Kartuschen druck zeigte. Sollte ja eigentlich dort die anvisierten 65 bar anzeigen. Einige E-Mail mit dem Hersteller später, zeigte sich, das ein Simmering raus musst, damit der Regulator " atmen" kann. Nun gut, in der Einbauanleitung stand das nicht.  

So wieder alles auseinander. Auf dem Bild sieht man, was man so an Werkzeug braucht. Auch den Regulator auseinander gebaut. Konnte aber nicht wirklich erkennen, das sich der O-Ring, der da nicht mehr sitzen sollte, irgendwie verschoben hätte. Nun wir werden sehen.Und wieder zusammen gebaut.  

Ich habe aber noch einen kleinen Schlitz hinten in das Systemrohr gefräst. Das Endstück ist ( innen ) mit einem Gewindestift versehen, auf dem einen Schiebe läuft. Im Normalzustand muss man, wenn man die Vorspannung verändern will, die Endkappe ausbauen. Allerdings ist die Kappe zum Einstellen der Vorspannung ausgelegt. In den starken Modellen ist das so ähnlich wie ich es gemacht habe, serienmäßig. Die Scheibe hat Werks mäßig also ein M3 Gewinde. Da habe ich eine lange M3 Madenschraube rein gedreht. Dadurch kann sich die Scheibe nicht mehr um sich selber drehen, da sie durch den eingefrästen Schlitz geführt wird und man kann so sehen, wo sich die Scheibe befindet. Noch einen Aufkleber mit Strichen geschnitten. Als Anzeige habe ich ein kleines Alurund abgedreht, ein M3 Gewinde unten, sowie ein M3, Horizontal, durchgängig, geschnitten. Es stecken so 2 kurze und unten eine lange Madenschraube drin. So kann man die Federvorspannung von außen einstellen und hat einen kleinen Anzeiger.

War wohl nix

Tja, dachte ich mir schon. Die Luft bläst über die Bohrung des Manometers ab. Und zwar direkt. Also alles wieder raus. Ich hab den Regulator nun raus gelassen und erstmal bei Seite gelegt. Irgendwann werde ich mich damit auseinander setzten.

Aktuelles

Der Übersicht wegen ist der chronologische Verlauf unter New`s zu finden.

Lehner Motoren-Preissenkung Agitator

++++FOR SALE++++

Crown 300 S Separator für FWB 300 S

08.08.2020

Wabeco f 1210 Fräsmaschine ist eingezogen

31.01.2020

Neue Rubrik eingefügt. Was es so zu meinen Maschinen zu sagen gibt. Dazu die (fast ) Unendliche Geschichte des Zahnriemens Allgemein zu meinen Maschinen oder warum es manchmal nicht weiter geht.

 

12.10.2019

HW 100 FT Rechtshänder  Finaler Umbau

16.06.2019

Nach langer Zeit wieder ein Laufabschluss für eine 300s.

18.07.2017

Mein kleiner Reform 1 hat mich verlassen. Bericht dazu.

09.06.2017

Schon länger habe ich hier nichts mehr geschrieben. Wenig Zeit für Hobbys im Moment. Ein keines Projekt Kleiner Schraubstock habe ich eingefügt und eine neue Lustige Bedienungsanleitungen

25.02.2016

Wie es mit der Behringer weitergeht ist hier zu lesen.

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