Mens Agitat Molem
Mens Agitat Molem

11.10.2015

 

Platten sind geschnitten, angerissen, gekörnt und vorgebohrt..

Aber so richtig inspiriert bin ich bei der Umhausung nicht. Mal sehen was am Ende dabei rauskommt.

 

Schon besser. Das Teil war recht sperrig. Sowohl im Kopf als auch beim bau. Erst hatte ich wenig Ideen dazu. Dann noch verlaufenden Vorbohrungen, abgebrochene Gewindebohrer usw. Aber nun ist die Umhausung drauf.

 

Die Fronten habe ich mit Folie beschichtet. Dann habe ich noch das Gehäuse für die Minimalmengeschschmierung angebaut.

 

 

Als nächstes wird die MMS angschlossen, eventuell noch ein Kanal für die beiden Schläuche gebaut.

 

Später kommst vielleicht noch eine Spindelbeleuchtung dazu und noch das ein oder andere Deckelchen.

Wenn alles fertig ist, werde ich die Platten der Umhausung noch, wie geplant, mit einigen Taschen ausfräsen.

13.10.2015

 

Die Umhausung ist nun etwas aufgehübscht. Ich habe einen Deckel gebaut, Dreikantleisten geschnitten und etwas schwarze und weiße Folie verklebt. Dazu noch einen Kabelkanal für die MMS Zuführung gebaut, damit die Schläuche ordentlich geführt werden.

 

Noch etwas Beschriftung geplottert und schon sieht das nicht mehr ganz so massiv und roh aus.

 

Leider konnte ich die Druckluftleitung für die MMS noch nicht anbringen. Ich habe alle möglichen Durchmesser an Pneumatikschläuchen 4 mm - 16 mm nur die benötigte 6 mm Leitung natürlich nicht. Sobald die da ist, werd ich die Leitungen anschließen.

Ich muss noch die Endanschläge für die Z-Achse anbauen.

Als nächstes ( oder etwas später ) steht dann der Bau des Werkzeuglängensensors an. Werde ihn selber bauen und als Induktivsensor auslegen. Aber einen ganz genauen Plan habe ich noch nicht.

Dann denke ich noch über eine Spindelkopfbeleuchtung nach. Da sammel ich noch Infos, was ich da für LED nehme und wie viele.

 

 

14.10.2015

 

Tja wie das immer so kommt. Ein kleiner Unfall und schon hat man einges zu tun.

Es hatte sich eine der, unter dem Tisch montierten, Gleitschienen für die Spanabdeckung gelöst. Beim verfahren des Tisches habe ich dann die Leiste in die linke Rolle ( für die Spanabdeckung ) gedrückt. Damit war dann die Rolle etwas geknickt. Dann hieß es auseinanderbauen, die Stöpsel aus dem geknickten Rohr treiben. Neues Rohr längen und Stöpsel neu verpressen. Natürlich noch die Gleitschiene tieferlegen, damit das nicht nochmal geschieht und etwas anders platzieren.

 

Dabei war ich dann auch nicht wirklich zufrieden mit den Sensorplatten unter dem Tisch. Das war alles nicht so dolle. So habe ich die Sensoraufnahme nochmal überarbeitet. Der Sensor ist nun wieder tief auf dem Tisch. Ich habe festgestellt, das der Sensor bei Stahl, Messing usw. einen größeren Schaltabstand aufweist als bei Aluminium. Darum habe ich die Sensorauslöser aus dünnem, rostfreiem Stahlblech gebaut. Scheint gut zu funktionieren. Warten wir es ab und ich hoffe, das aller guten Dinge 3 sind.

 

 

Danach habe ich für die Anschläge des Sensor der Z-Achse Messingwinkel verbaut. Die sind, wie die anderen, Verklebt.

 

Aber insgesamt ist die Spindelumhausung doch noch ganz gefällig geworden. Gefällt mir so nach und nach immer besser.

 

Die Tage werde ich die Spindel höher setzten. Da ist mir inzwischen etwas zu wenig Platz unter der Spindel. Es haben sich ja mehrfach die Pläne für den Tisch geändert. Inzwischen sind 55 mm auf die Wagen der X-Achse gekommen. Aber es steht ja noch genügend Platz zur Verfügung um die Spindel höher zu setzen.

 

Erstaunlicher Weise werden die Kleinigkeiten die noch zu tun sind nicht weniger. Aber trotz allem bin ich zuversichtlich, das es mir möglich sein wird, die Maschine zum Jahresende grundsätzlich arbeitsfähig zu haben. Bin gespannt, was noch so alles auftaucht bis dahin.

 

19.10.2015

 

Am Wochenende stand erstmal Werkstatt aufräumen auf dem Programm. Es hatte sich so einiges an Schrauben, Unterlegscheiben, Plattenabschnitten und so weiter angesammelt, was unsortiert überall rumlag. Nachdem alle Teile wieder in ihren zugehörigen Behältern einsortiert waren, musste noch das Materiallager aufgeräumt und sortiert werden. Nachdem ich das auch erledigt hatte, ist die Werkstatt nun so aufgeräumt wie letztes Mal beim Umbau. Dann noch die inzwischen benutzen, aber nicht beschrifteten Schubladen auf den aktuellen Stand bringen und wie Werkstatt glänzt und alles ist wieder schön ordentlich so das man auch alles findet.

 

Die Spindel habe ich auch hochgesetzt und wieder ausgerichtet. Das ist die vorletzte Position, aber höher ist nicht so schön, dann komme ich nicht mehr gut an die Spindelmutter dran. Wenn es jetzt nicht mehr reicht, hilft nur noch das Portal mit Stahlklötzen zu erhöhen. Es sind jetzt 190 mm über Tisch und 180 mm über den Aufspannplatten. Die Höhe sollte erstmal reichen.

 

Bei der Gelegenheit habe ich noch die Aufspannplatten mit einem Haarlineal überprüft. Alle Stellen, wo die Schrauben nicht tief genug eingedreht waren oder noch kleine Grate an den Gewinden hoch standen, wurden beseitigt.

 

Nun ist die MMS auch angeschlossen. Wieder ein Häckchen an einem Bauabschnitt.

 

Oben habe ich noch den letzten Rest an Stahlflexschlauch verarbeitet, den ich noch hatte.

Bleibt nur noch der Werkzeuglängentaster zu bauen. Dann wäre die Maschine mechanisch in 3 Achsen fertig.

Danach kommt noch die Programmierung von Referenzfahrt, Werkzeugwechselposition, Werkzeuglängentaster. Und was ich sonst noch an Grundprogrammierung für Mach3 benötige.

 

Das sollte "eigentlich" bis zum Jahresende zu schaffen sein.

Wie so oft bei diesem Projekt kommt es wieder mal anders. Ich habe einen fertigen WLS gekauft. Da ich ein Induktivsensor und das Material hätte kaufen müssen, war der Preisunterschied zum fertigen Produkt nicht mehr so groß. Und in anbetracht der Zeit, habe ich einen Induktiven Werkzeuglängensensor bei Sorotec gekauft. Die Tage werde ich noch den Stecker für meine Anschlußterminal zum Schaftschrank verlöten. Dann wäre ich, bis auf die Programierung mit der Maschine fertig.

Die Programmierung von Werkeugwechselposition und WLS wird irgendwann im Dezember erfolgen. Dann folgen die ersten Arbeiten mit der Maschine.

Ich werde den Bericht weiterführen, wie sich die Maschine in der Praxis verhält. Und natürlich, wenn es mit der 4-Achse weitergeht. Aber das wird noch etwas dauern.

Damit ist die Maschine nach 4 Jahren als fertig zu sehen und damit der Baubericht vorläufig abgeschlossen.

Vielen Dank für Ihr Interesse.

 

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Wie es mit der Behringer weitergeht ist hier zu lesen.

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